Gori 3-blatt Faltpropeller und Schwarzwassertank mit Gobius 4 Ultraschall Tankanzeige

Noch knapp 3 Wochen, dann kommt Taku Moe wieder ins Wasser. Die Freude darauf ist groß.
Bis dahin gibt es jedoch noch ein paar Baustellen, die abgearbeitet werden müssen. Und dann ist da auch noch Swanti, unsere Naver 29. Die brauchte auch ein wenig Zuwendung, ist aber fertig zum Abslippen.

Mittlerweile ist der neue Gori 3-blatt Faltpropeller (mit Overdrive) montiert. Der alte 2-blatt Festpropeller hatte schon sehr starke Korrosionsschäden und mußte ausgetauscht werden. Auch der neue Schwarzwassertank samt Gobius 4 Ultraschall Tankanzeige ist fertig eingebaut. Das war ein besonders schwerer Akt. Taku Moe hatte bisher keinen Schwarzwassertank. Somit mussten wir uns über Größe und Einbauort erst Gedanken machen.
Am sinnvollsten erschien mir die Backbordseite in der Achterkajüte. Dort gab es eine Ablage, die eher keinen vernünftigen Nutzen hatte. Letztendlich haben wir den Platz geopfert und den Tank entsprechend anfertigen lassen.
Das ganze wird noch mit einer Blende aus Mahagoni versehen, die zugleich auch wieder eine Ablage beinhaltet.

Hier ein kurzer Videoschnipsel dazu:

 

9,941 total views, 1 views today



3 Antworten zu “Gori 3-blatt Faltpropeller und Schwarzwassertank mit Gobius 4 Ultraschall Tankanzeige”

  1. Pit sagt:

    Solltet Ihr noch den Volvo 2003T verbaut haben, so seid konservativ mit dem Overdrive.

    Ich fuhr einen Maxprop am Volvo 2003T Saildrive und hatte ungewöhnlich starken Russ im Abgasbild. Der Motor erreicht bei zu starker Propellersteigung nicht die Drehzahl des Turboladereinsatzes. Somit arbeitet der Motor nicht im optimalen Arbeitsbereich.

    Sollte Euer Motor auffällig Russ ausstossen, könnte dies der Grund sein.

    Funktionierte jedoch über 20 Jahre. – Jetzt ist ein 4-Zylinder Volvo ohne Turbolader verbaut. – Der Russ ist weg.

    • Stefanie sagt:

      Die Rauchentwicklung haben wir auch festgestellt. Mittlerweile benutzen wir den Overdrive auch gar nicht mehr. Ist eher ein Gimmick als dass es irgendeinen nennenswerten Vorteil bringt. Der 2003T ist noch der Originale mit jetzt 2900 Betriebsstunden. Wir haben den Motor vor ein paar Wochen von einer 2003T Koryphäe hier an der Schlei überprüfen lassen. Alles absolut in Ordnung und dem Alten entsprechend. Lediglich eine Leitung zum Ölkühler und zum Wärmetausche müssen wir im Winter ersetzen, da diese sichtbar dünn geworden sind und sich ein leichter Feuchtigkeitsfilm darauf zeigt.

  2. Pit sagt:

    Stimmt, unser Motor kam mit 4400 Stunden raus und dem Kernblock, ja selbst dem Turbo, fehlte nix. Doch die 2-Kreiskühlung war an allen Ecken korrodiert und 2013 musste ich von Dubrovnik zurück mit einem Bypass im Ölkreislauf die ganze Adria wieder hochfahren. – Ging aber, bei Drehzahlen unter 2000U/Min. hat der Turbo Langeweile. Der Volvo 2003 (ohne Turbo) wurde auch so zwei, drei Dekaden verbaut.
    Heute macht mein 2003 Kern noch einen Gnadenjob in einem Fischerboot. Nehmt Euch aber eine gute Tüte der Dichtringe des Kühlsystems mit, dann gibt’s weniger unerwartete Hafentage mit Anbetung des Mechanikus. Die Dinger braucht man immer wieder und halten alles dicht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.