Teakdeck Teil 2

Die Neuverlegung des Kunststoffteakdecks

Das Warten hat ein Ende. Die Temperaturen haben soweit angezogen, dass RoSch-Yachts sich auf den Weg nach Damp gemacht hat, um das neue Teakdeck zu verlegen.

Der letzte Stand, wie im Teil 1 beschrieben, war das Spachteln des Decks. Nun muss das Deck nochmals per Hand verschliffen werden. Anschließend wird aufgeräumt und mit Waschbenzin gereinigt, damit der Kleber (Pantera) guten Halt hat.

Dann wird das neue Teakdeck (Anm.: dabei handelt es sich um sogenanntes Permateek, hergestellt in England und produziert in Deutschland) probehalber „ausgerollt“. Wenn alles passt, wird als nächstes der Kleber in kleinen Abschnitten auf das Deck aufgetragen und gleichmäßig mit einem Zahnspachtel verteilt. Jetzt wird das Teak ebenfalls in kleinen Abschnitten ausgerollt und dabei ausgerichtet. Wenn alles passt, wird der „Teppich“ mit einer großen Andruckrolle immer von der Mitte nach Außen ausgerollt, um Ungleichmäßigkeiten und Luftblasen zu beseitigen. Bereiche, die bereits fertig verlegt sind, werden nun mit Pflastersteinen beschwert. Das Verlegen selbst nimmt nur wenig Zeit in Anspruch und ist in wenigen Stunden erledigt.

Am nächsten Tag werden die Pflastersteine wieder entfernt, und es beginnt die Feinarbeit. Abschlussfugen werden hergestellt und Ausbesserungen vorgenommen. Schon jetzt zeichnet sich ab, dass wir eine gute Farbwahl getroffen haben. Das Kunststoffteakdeck unterscheidet sich farblich kaum vom Original, dass sich noch auf dem Deckshaus und im Cockpit befindet. Nur auf den zweiten Blick ist ein Unterschied feststellbar. Wir sind äußerst zufrieden mit der Ausführung der Arbeiten, der Kommunikation und dem gesamten Ablauf und können RoSch-Yachts und das Team um Ralph Schiecke ausnahmslos empfehlen.

Den Verlauf der Arbeiten habe ich in einem kurzen Video festgehalten:

 

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